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Franz Krause ist Projektleiter und Principal Investigator (PI) im DELTA Projekt. Innerhalb des Projekts führt er außerdem eine Forschung zum Leben im kanadischen Mackenzie Delta durch.

Nach einem Studium in Leiden, Manchester (MSc Environment and Development, 2004) und Berlin (MA Ethnologie, 2006) hat Franz in Aberdeen promoviert (PhD Social Anthropology, 2010). Danach hatte er Stellen als Postdoc am CCRI (2011-2012) und in Tallinn (2012-2016) inne. Seit Februar 2016 ist er Nachwuchsgruppenleiter an der Universität zu Köln. Nebenbei ist Franz Assistant Editor von Social Anthropology/Anthropologie Sociale, der Zeitschrift der Europäischen Ethnologengesellschaft EASA.

Franz arbeitet zu Wasser mit Ansätzen aus der phänomenologischen Ethnologie, politischen Ökologie und Umweltgeschichte. Seine abgeschlossenen Forschungsprojekte befassten sich u.a. mit gemeinschaftlicher Bewässerung in den Philippinen, Leben an einem Fluss im finnischen Lappland, Erinnerungen an Überschwemmungen in England und Leben in einem Feuchtgebiet in Estland.

Unter seinen neueren Veröffentlichungen sind

Making space along the Kemi River: a fluvial geography in Finnish Lapland. Cultural Geographies.

Rivers, borders, and the flows of the landscape. S. 24–45 in The Dynamics of Cultural Borders. Approaches to Culture Theory 6. Hrsg. A. Kannike und M. Tasa. Tartu: University of Tartu Press. 

(mit V. Strang) Thinking relationships through water. Society and Natural Resources 29(6): 633-638.

“One Man’s Flood Defense Is Another Man’s Flood”: Relating Through Water Flows in Gloucestershire, England. Society and Natural Resources 29(6): 681-695.

(mit I. Lippert und N. Hartmann) Environmental management as situated practice. Geoforum 66: 107-114.

Making a reservoir: heterogeneous engineering on the Kemi River in Finnish Lapland. Geoforum 66: 115-125.