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Neues bei DELTA

Call for Papers für "Amphibious Dwelling"

Das Projektteam ist an der Organisation eines Panels für den SIEF-Kongress 2017 beteiligt und ruft zur Einreichung von Beträgen zum Thema „Amphibious Dwelling“ auf.

Wir laden alle Kollegen, die zu sozialem Leben im Zusammenhang mit amphibischen Dilemmata arbeiten, herzlich dazu ein, einen Abstract für unser Panel über 'Amphibious dwelling' einzureichen, das beim nächsten SIEF-Kongress in Göttingen (DE) vom 26. bis 30. März 2017 stattfinden wird.

Das Thema des Kongresses ist 'Ways of dwelling: crisis, craft, creativity'.

Unser Panel wird diverse amphibische Lebensarten diskutieren und theoretische und methodologische Instrumente für eine Herangehensweise an das Leben zwischen Wasser und Land erforschen.

Bitte beachten Sie, dass die Frist für die Einreichung der Beiträge der 7.November 2016 ist.

 

Der Titel des Panels ist

Amphibious dwelling: exploring life between wet and dry

und wird von Franz vom DELTA-Projekt zusammen mit Mark Harris von der University of St Andrews organisiert.

 

Neuere Diskussionen in der Ethnologie haben klassischer ethnologischer Forschung vorgeworfen, sich auf die terra firma zu beschränken, und gleichzeitig wasserbezogene Arten und Weisen von sozialer und kultureller Produktion hervorgehoben. Das menschliche Leben, so die kritischen Stimmen, entfaltet sich genauso in Bezug zu Wasser wie in Bezug zum Festland. Während dieser Kritik zweifellos dazu beigetragen hat, einige disziplinäre blinde Flecken aufzudecken, bekräftigt sie implizit oder explizit eine Teilung der Welt in nass und trocken, Wasser und Land.

Dieses Panel versucht, die Diskussion jenseits dieser Trennung zu führen, indem der Fokus auf die amphibischen Arten und Weisen des Lebens in einer Welt gelegt wird, die mal trocken mal nass und häufig auch eine Mischung von beidem ist. Das ist u.a. die Welt von Bewohnern in Überschwemmungsgebieten oder Feuchtgebieten, von Küstenvölkern und von Flussdelta-Bewohnern. Wir sind offen für Präsentationen, die die Lebenspraktiken solcher Menschen beschreiben und deren besondere amphibische Dilemmas analysieren – etwa in Bezug auf Krisen (Klimawandel, Überschwemmung, Subsidenz, Übersalzung etc), Geschick (Infrastrukturen, materielle Kulturen, soziale Arrangements) oder Kreativität (unstetige Hydrosozialität, geschickte Improvisationen, Rhythmen). Unser Ziel ist es zu verstehen, was (wenn überhaupt) am amphibischen Leben so speziell ist und welches die bestmöglichen Theorien und Methoden für die Erfassung vom menschlichem Leben  zwischen und jenseits von nass und trocken sind.

Um ein Abstract einzureichen, lesen Sie bitte die Anweisungen zuerst und klicken Sie dann hier.

Wenn Sie diesbezüglich weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Franz.